Steffen  Lipski
P H O T O G R A P H Y



Galerie 2. Stock - Neues Rathaus Dresden

"Die Gruppe als Anregung" - Unter dem Titel "Kontraste" werden Ergebnisse eines Sommer- "Pleinair" in Dresden ausgestellt."

"Sich der Natur künstlerisch in der Gemeinschaft auszusetzen und sich selbst mit ihr auseinanderzusetzen ist selten geworden.Den urbanen Raum für eine kurze Zeit hinter sich zu lassen, um wieder sich selbst zu finden und das Gegenüber zu entdecken, beinhaltet eine Chance  für neue kreative Gedanken. So eine Pause ist ein Geschenk. Man lässt sich inspirieren von den örtlichen Gegebenheiten, den atmosphärischen Erscheinungen, der Morgen- und Abendstimmung, lauscht in die Stille, labt sich beim gemeinsamen Essen und lässt sich von Gesprächen anregen.

Franziska Kunath lädt seit 2015 Künstlerinnen und Künstler, die ihr aufgefallen sind, mit denen sie stilistisch oder menschlisch einiges verbindet zu einem Sommerpleinair in ihren restaurierten Bauernhof in Röhrsdorf, linkselbisch gelegen, inmittenden der idylillischen  Landschaft der Lommatzscher Pflege , zum gemeinsamen Arbeiten ein. So bildete sich die offen Künstlergruppe "Pleinair" heraus, die mit einem Austellungszyklus erstmals in Dresden in die Öffenlichkeit getreten ist. Unter dem Titel "Kontraste" sind Fotoarbeiten , Radierungen, auch ein Pastell und Malerei in der Galerie im 2. Stock im Neuen Rathaus zusammen gefasst."

Steffen Lipski (Jg 1961) ist als Fotograf bekennender Romantiker. Wenn er den See mit Bäumen fotografiert und die Spiegelungen auf der Wasseroberfläche , so ist es nicht das Abbild, sondern er versucht, den Augenblick, das Wandelbare von Licht und Schatten im Bild fest zu halten. Es sind sind Sehnsuchtsorte , die Lipski  entwirft und es ist eine poetische Zwischenwelt, die uns lockt. Das verheißen auch die Titel: Seelensuche, Rückholung , das Lied, der Gesang.

Es ist eine faszinirende Ausstellung von Bekanntem und Unbekanntem.

Karin Weber, DNN 18.09.2019.


Galerie Falkenbrunnen:

Bilder eines Pleinairs. Die Galerie Falkenbrunnen zeigt die Ausstellung "Diesseits"

"...Eine Art lyrischen Abschluss bilden die Schwarz - Weiß - Fotografien von Steffen Lipski, die etwas Geheimnisvolles ausstrahlen unter anderem dank seiner nahezu malerischen Anmutung. Titel wie "Zähl nicht die Stunden" unterstreichen dies noch und können für den Besucher dieser Schau durchaus zum Motto werden."

Von Lisa Werner - Art,  DNN 11.12.2018.  


Galerie MItte:

"Mein Augenhimmel" in der Galerie Mitte.

"Die Ausstellung präsentiert Radierungen, Zeichnungen und Fotografien. Steffen Lipski (Jg 1961) wendet sich in seinen Fotografien des Waldes und von Strukruren der Melancholie der Endlichkeit zu. Es begegnen sich der weibliche und der männliche Blick."

Karin Weber, DNN 28.03.2018.

"Es scheint in dieser Ausstellung alles zusammengefasst zu sein, was Michele Cyranka (Jg 1964) und Steffen Lipski (Jg 1961) bildkünstlerisch ausmacht: ihre Sehnsucht nach Harmonie, nach Geborgenheit, nach Orten, an den man sein darf, wie man ist, nach Orten, wo das Maskentragen nicht notwendig erscheint. Man findet sich als Betrachter in einer Welt wieder, die nicht bedrängt. ...Man spürt eine stille Andachtangesichts der Fotoarbeiten von Steffen Lipski, der mit der Erde verwurzelt ist und doch seine Sehnsucht in den Himmel treiben lässt. Zwischen Himmel und Erde gibt es so manche Dinge, die man nicht hören, nicht reichen und nicht schmcken kann,davon ist er überzeugt und diese Offenheit weitet auch seine Fotoarbeiten. Es sin Sehnsuchtsorte, die er bannt."

Karin Weber, Augusto  03.2018.

 Galerie Sillack:

" In Steffen Lipski´s  Arbeiten werden Medien übergreifende Formen reflektiert, in rasanter Vortragsweise...Das Innere sucht nach Alternativen. Steffen Lipski besitzt ein sicheres Farbempfinden...Seine Gemälde verstehen sich als Bildwerke mit eigenständiger Wirklichkeitsstruktur, außerdem aber auch als Abbilder unvorstellbarer Seins- und Erlebnissphären...Er zeigt uns eine Welt, die wir noch nicht zu Gesicht bekommen haben, eine Welt jenseits der empirischen Wirklichkeit."



Angelika Sillack, Auszug aus der Laudatio. 1992.