Steffen  Lipski
P H O T O G R A P H Y


Seit 2018 arbeite ich an diesem Projekt. Erst las  ich seine Gedichte, die ich nicht sofort mochte, weil sie so unrhythmisch und zerrissen wirken. Oft ergab alles keinen Sinn mit ihm weiter zu arbeiten. Anfang 2019 habe ich mich erneut hineinbegeben in dieses Experiment: Wie bilde ich seine Texte ab, dass ich ein Bild geben kann. Es ist sehr schwer sich einzulassen auf diese Tiefe und weil ich in meiner Zeit arbeite . Ich spüre wir haben soviel gemeinsam und das möchte ich heraus arbeiten. 

Steffen Lipski 12.11.2019.

" Das Gedicht behauptet sich am Rande seiner selbst; es ruft und holt sich, um bestehen zu können, unausgesetzt aus seinem Schon-nicht-mehr in sein Immer-noch zurück. Das Gedicht ist einsam. Es ist einsam und unterwegs. Das Gedicht will zu einem Anderen, es braucht dieses Andere, es braucht ein Gegenüber. Es sucht es auf, es spricht sich ihm zu."

Paul Celan. 


"...Die Welt, zu uns in die leere Stunde getreten..."  2017 / 2019.











Aus dem Gedichtband. " Die Niemandsrose - Sprachgitter ".